Embodied Perceptions – Diversitätssensible Darstellung und Visualisierung von Körperdaten

Für Symptome wie Schmerz stehen bisher nur eingeschränkte Möglichkeiten der Visualisierung zur Verfügung. Solche Symptome werden in der Praxis beschrieben oder über Skalen erfasst werden, wodurch sie jedoch weniger greifbar sind. Wenn überhaupt erfolgt eine Schmerz-Visualisierung durch Einzeichnen in männlichen Körperdarstellungen. Dies kann zu lückenhaften Darstellungen von Gesundheitszuständen führen.

Ziel ist das Konzipieren eines Dokumentationssystems in dem Betroffene selbst subjektive Symptome an einem gender- und diversitätssensiblen 3D-Modell in Form anpassbarer Avatare erfassen können. Durch intelligente Datenvisualisierungen über den zeitlichen Verlauf hinweg können diese besser kommuniziert, Krankheiten diagnostiziert und die Wirkung von Behandlungen nachvollzogen werden.

Im Zentrum von Embodied Perceptions steht die Frage, wie Schmerzen und weitere subjektive Symptome (wie Krämpfe, Verletzungen, …) digital visualisiert werden können, um folgende Aspekte zu gewährleisten:
• Eine gender- und diversitätssensible Darstellungsform, in der sich Betroffene wiederfinden
• Darstellung von unterschiedlichen Symptomen und Schmerzarten, insb. chronischer Schmerzen
• Darstellungen von zeitlichen Verläufen bzw. Unterschieden (z.B. vor-nach Medikamenteneinnahme, nach Jahres-/Tageszeit)
• Möglichkeit zur Dokumentation, die Betroffene und Gesundheitspersonal unterstützt

Projektpartner: AIT Austrian Institute of Technology GmbH (Projektlead), EURAG Österreich – Verein der Freunde des Bundes für die ältere Generation Europas, RISC Software GmbH, SYNYO GmbH

Dauer: September 2024 – Februar 2027
Ausschreibung: FFG – Humanpotenzial, Humanpotenzial, FEMtech Forschungsprojekte 2023

Die FFG ist die zentrale nationale Förderorganisation und stärkt Österreichs Innovationskraft. Dieses Projekt wird aus Mitteln der FFG gefördert. www.ffg.at